Die Blutegeltherapie gehört zu den lokalen Blutentziehungsmaßnahmen.
Vermutlich wurden bereits in der Steinzeit Menschen mit dieser Methode behandelt.
Ihre Anwendung war fest im humoralpathologischen Weltbild verankert. Für
Galen, der die europäische Medizin für über ein Jahrtausend prägte,
waren die Blutegel ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie.
Ihm Rahmen des humoralpathologischen Gedankengutes galt als
typisches Anwendungsgebiet für die Blutegeltherapie die lokale Blutfülle.
Manche Autoren schrieben aber den Blutegeln - im Gegensatz zu anderen lokalen
Blutentziehungsverfahren - noch die besondere Eigenschaft zu, vor allem die schlechten
Säfte aus dem Körper zu entziehen.
Bei der Blutegeltherapie werden lebende Blutegel gezielt auf
bestimmte Hautbezirke aufgesetzt. Der Blutverlust im Rahmen der nachfolgenden
Blutung ist nur ein kleiner Teil des therapeutischen Effekts. Die hauptsächliche
Wirkung kommt durch das Sekret des Blutegels zustande, das er in den Körper
des Patienten einspritzt.
Ausführliche Informationen zur Blutegeltherapie erfahren
Sie unter:
www.blutegel.com
Weitere Informationen:
"Die
Blutegel sind erstaunlich sensible Tierchen"
Stuttgarter Zeitung vom
04.09.2002; von Gabriela Uhde
Sie finden den Artikel als PDF-Datei hier...
Lesen Sie hierzu auch den von mir verfassten Artikel:
"Blutegeltherapie
verbessert Durchblutung und Blutzirklulation"
Der Naturarzt, 1997,
Vol. 12, S. 22 - 24
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