Die dabei verwendeten potenzierten Heilmittel werden durch
ein ganz bestimmtes Herstellungsverfahren produziert. Dieses Verfahren beruht
auf dem Gedanken, dass in Heilpflanzen eine besondere Kraft enthalten ist, die
die Form der Pflanze als Ausdruck ihrer Wirkung bedingt. Diese Kraft soll durch
eine Umkehrung der Formgebung konzentriert werden. Ähnliches gilt für
Metalle, Mineralien und tierische Stoffe. Die Heilmittel in der Spagyrik sind
meistens in Form von Komplexmitteln erhältlich. Krankheiten werden in diesem
System im Rahmen der Humoralpathologie (siehe "Ausleitungsverfahren")
verstanden. Die Spagyrik versteht sich als Umstimmungstherapie. Durch das Heilmittel
soll der Körper wieder in die Lage versetzt werden, durch seine Selbstheilungsprozesse
die Krankheit zu überwinden.
Literaturquellen:
1. M. Bühring, F.H. Kemper
(Hrsg.): Naturheilverfahren und unkonventionelle medizinische Richtungen, Springer
Verlag, Loseblattsammlung
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